Archiv - 2015 I

Vereinigte Sparkassen übergeben Spenden an elf Vereine 

Pressath. (bjp) „Wenn es euch nicht gäbe, wäre unsere Gesellschaft um vieles ärmer.“ Als notwendigen Ausdruck des Respekts vor der ehrenamtlichen Arbeit im sozialen, kulturellen und sportlichen Bereich würdigte Bürgermeister Werner Walberer die Geldspenden der Vereinigten Sparkassen Neustadt/Eschenbach/Vohenstrauß für elf Vereine und Initiativen in Pressath und Schwarzenbach. In einer Zeit weithin schwindenden Interesses am ehrenamtlichen Dienst seien solche Gesten der Anerkennung besonders wichtig, betonte Walberer bei der Spendenübergabe in der Pressather Sparkassenfiliale.

 

Das schlichte Wort „Dankeschön“ wählte auch Geschäftsstellenleiter Michael Schelkshorn als Motto der kleinen Feierstunde. Überdies verbänden Werte wie Beständigkeit und Verlässlichkeit die Vereine und das Geldinstitut. „Sie setzen sich seit vielen Jahren für Ihre Mitmenschen ein, opfern dafür Zeit und Kraft“, hielt Schelkshorn fest. Dies nehme die Sparkasse zum Vorbild und Ansporn, vorausschauend zu wirtschaften, „damit wir Ihnen weiterhin wie bisher helfen können“. Die Vereine dürften darauf vertrauen, dass die Sparkasse auch künftig für deren Anliegen ein offenes Ohr haben werde, versprach Schelkshorn auch im Namen des Vorstandsvorsitzenden Josef Pflaum.

 

Insgesamt 10.000 Euro verteilten die Vereinigten Sparkassen an folgende Vereine: DJK/Gesamtverein, DJK/Abteilung Ski, Elterninitiative Mittagsbetreuung für die Grund- und Mittelschule Pressath, Gebietsverkehrswacht Eschenbach, Helfer vor Ort, Jugendrotkreuz, Musikschule VierStädtedreieck, SC Schwarzenbach, TSV Pressath, Wanderfreunde Pressath, Wasserwacht.

 

Raiffeisenbank zeigt sich großzügig 

Pressath. (is)  in Das Hauptaugenmerk der Raiffeisenbanken ist es nicht nur  Finanzdienstleistungen zur Verfügung zu stellen, sondern darüber hinaus das Vereins- Sport und Kulturleben der Region zu unterstützen. Deshalb ist es immer wieder für die Verantwortlichen der Bank eine große Freude Spendenschecks zu überreichen. Diese Freude sah man der Geschäftsstellenleiterin der Raiffeisenbank Pressath, Barbara Neumann an, als sie zusammen mit ihrem Kollegen Stefan Schedl acht Gruppierungen mit ansehnlichen Spenden überraschen konnte. Insgesamt wurde als erste „Tranche“ eine Summe von 4.100 Euro verteilt. 


Barbara Neumann unterstrich in ihrer Begrüßung die gesellschaftliche Verantwortung der Raiffeisenbank für die gesamte Region. Sie wies darauf hin, dass die Raiffeisenbank Weiden eG im vergangenen Jahr Spenden im Gesamtwert von über 120.000 Euro verteilt habe und über 600 Einzelmaßnahmen unterstütz habe. „In den Vereinen und Schulen wird vorbildliche Arbeit geleistet und das wollen wir unterstützen“ betonte sie. 


Folgende Vereine und Gruppierungen konnten sich über die Großzügigkeit der Raiffeisenbank Pressath freuen: Der Kegelclub „Gut Holz 70 Pressath“ der 300 Euro erhielt. Kassenverwalterin Martina Elsner und Vorstandschaftsmitglied Detlef Götz unterstrichen, dass mit der Spende Trikots für die Damenmannschaft angeschafft werden sollen. Die Mittelschule Pressath, vertreten durch Rektorin Ulrike Neiser und Lerher Uwe Prösl konnten ebenfalls 300 Euro in Empfang nehmen. Mit dieser Summe soll ein berufsvorbereitendes Projekt unterstützt werden bei dem Sitzgelegenheiten für den Pausenhof geschaffen worden sind. 
Die Skiabteilung der DJK Pressath freute sich über eine Spende von 500 Euro. Abteilungsleiter Bernhard Scharf und „Vereinschef“ Siegfried Rauch erinnerten daran, dass vor genau 35 Jahren Skiabteilung gegründet wurde und dass das Geld für die Neuanschaffung neuer Skianzüge verwendet werden wird. 
Das „Pressather Fähnlein“ eine Gruppierung des Kulturkreises Pressath konnte heuer sein 20 jähriges Bestehen feiern und die Spende in Höhe von 500 Euro  soll für die Anschaffung eines „mittelalterlichen“ Anhängers verwendet werden, gab Eckhard Bodner bekannt. 
Die Jugendfeuerwehren von Pressath und Friedersreuth freuten sich jeweils über 500 Euro. Andreas Argauer und Rudi Deglmann von der FFW Pressath und Wolfgang Wöhrl und Markus Wittmann von der FFW Friedersreuth sahen mit der Spende ihre vorbildliche Nachwuchsarbeit anerkannt. 
Matthias Götz von der Musikkapelle Dießfurt nahm ebenfalls 500 Euro entgegen. „Wir mussten in eine neue Lautsprecheranlage investierten und das Geld ist eine enorme Unterstützung“, betonte er. 
Die größte Spende in Höhe von 1000 Euro ging an den TSV Pressath. Vereinsvorsitzender Josef Sirtl wies darauf hin, dass im laufenden Jahr das Dach des Sportzentrums erneuert wurde und dass noch Sanierungen im Bereich der Sanitäranlage und der Heizung anstehen. 


Mit dem Dank und den herzlichen von Barbara Neumann an die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern in den jeweiligen Vereinen endete der offizielle Teil der Spendenübergabe. Abschließend wurde noch mit einem Glas Sekt angestoßen damit „die Vereine immer genug Geld in der Kasse haben“. 

 

Fußball: Neuzugänge

Bild v. li.: Trainer Betzl Fritz, Pappenberger Benedikt - Stürmer (JFG Haidenaabtal), Prüschenk Jonas - Torwart (SC Schwarzenbach), Hochholzer Nico – Stürmer (JFG Haidenaabtal), Abteilungsleiter Josef Sirtl.

Nicht mit auf dem Bild ist Deischl Toni – Abwehr, Mittelfeld (JFG Haidenaabtal)

 

(ffz) Das Gesicht der Seniorenmannschaft des TSV Pressath hat sich nach dem Aufstieg etwas verändert. Für Fritz Betzl ist es die erste Station im Seniorenbereich, nachdem er jahrelang in der Jugendabteilung verschiedener Vereine erfolgreich trainiert hatte. Er ist mit dem Trainingsbesuch zufrieden. Drei Mal pro Woche wurde trainiert, nicht unter 2 Stunden und dabei viel mit dem Ball gemacht. Auch die bisherigen Ergebnisse (Schlicht 3:2, Floß 4:2, Thannhausen 5:1, Weidenberg 3:2) lassen auf eine gute Saison hoffen. Betzls Ziel ist es, baldmöglichst den Erhalt der neuen Klasse zu sichern. Sicher hinterlässt der Spieler Robert Schäffler eine Lücke, aber junge Nachwuchstalente, mit entsprechendem Fleiß und Ehrgeiz, werden dies ausgleichen versuchen.

Kommenden Sonntag ist gegen Parkstein Kreisklassenpremiere zu Hause.

 

Nordic Walking: Samba für einen guten Zweck

Die Nordic-Walking-Abteilung des TSV ist eine sehr aktive Truppe. Diesmal ließ sich ihr Abteilungsleiter Wolfgang Graser was besonderes einfallen. Er organisierte eine Busfahrt zum Sambafestival nach Coburg. 55 Personen machten sich auf den Weg, um diese Veranstaltung mit zu erleben. Erfreulich war, dass auch viele Nichtmitglieder teilnahmen. Heuer war es bereits das 24. Festival in Coburg. Auf 10 Bühnen spielten abwechselnd über 100 Samba-Gruppen. Mehr als 200.000 Besucher waren am Wochenende anwesend. Schon nach kürzester Zeit hatte jeder Mitfahrer den Sambarhythmus im Körper. Jedoch nicht nur Musik, Tänzer und Tänzerinnen begeisterten die Besucher, sondern auch das kulinarische Angebot aus vielen Ländern der Welt. Als der Bus um 22.30 Uhr wieder die Heimreise antrat, wären viele gerne noch länger geblieben. Aber vielleicht wird ja nächstes Jahr so ein Ausflug wieder durchgeführt. Aufgrund der enormen Beteiligung an der Fahrt blieb ein Überschuß von 240 Euro übrig. Diesen Betrag überreichte Graser an den Vorsitzenden des TSV, Josef Sirtl, für die Förderung der Jugendarbeit im Verein. So hatte das Vergnügen der Teilnehmer auch noch einen guten Zweck erfüllt.

 

Nordic Walking: Fahrt ins Blaue mit viel Spaß

Auch heuer wieder unternahm die Nordic-Walking-Abteilung des TSV eine Fahrt ins Blaue. 27 Teilnehmer waren gespannt, was die Trainer für ein Programm vorbereitet hatten. Zuerst ging es in die Wälder rund um Speichersdorf. Von dort wurde die „Tauritzmühle“ erwandert, wo auch das Mittagessen eingenommen wurde. Zurück bei den Fahrzeugen, ging die Fahrt dann weiter in den „Ökologisch-Botanischen Garten“ der Uni Bayreuth. Viele Walker waren das erste mal dort und begeisterten sich an der Vielzahl der Pflanzen aus aller Welt auf dem 16 Hektar großen Gelände. Besonders die Gewächshäuser hatten es ihnen angetan. Hier hätte man leicht einen ganzen Tag verbringen können. Letztes Ziel des Ausflugs war dann der Armesberg mit seiner Wallfahrtskirche. Beim dortigen Mesnerhaus ließen die Sportler den Nachmittag bei Eis, Kaffee und Kuchen ausklingen. Mit dem Gefühl, einen wunderbaren Tag mit einigen Überraschungen verbracht zu haben, kehrten alle am frühen Abend wieder nach Pressath zurück.

 

Tischtennis: TSV-Mädchen schauen noch besser aus

(v. l.) Sabine Maier, Otto Pravida, Jenny Keck, Christina Marzi, Marlene Pfleger

 

Die Tischtennis-Mädchen sind das Aushängeschild der Abteilung. In der vergangenen Saison in die zweite Bezirksliga aufgestiegen, schlug sich das Team hervorragend und landete auf einem guten Platz im Mittelfeld.

 

Diese sportliche Leistung muss belohnt werden, sagte sich Otto Pravida, Chef der Pravida Bau GmbH. Damit die Mädchen auch neben der Platte einen einheitlichen Eindruck hinterlassen spendierte er neue Traininsjacken. Diese wurden mit dem Firmenlogo, dem Vereins und den Vornamen der Spielerinnen bedruckt.

 

Tischtennis-Herren: Meister der 1. Kreisliga NEW/WEN

Foto:

v.l.n.r.: Johanna Mohr stellv. Abtl.; Schauder Marvin; Hans Gmyrek MF; Pausch Wolfgang; Panzer Christian; Thomas Häring, Benjamin Stark Abtl.; Bernhard Dobmeier; Hans Forster 

 

Recht deutlich wurde die erste Herrenmannschaft Meister der 1. Kreisliga NEW/WEN.

 

Trotz Ausfall des Einsers, Wolfgang Pausch, verloren sie kein Spiel. Der Grundstein für den Erfolg waren die Doppel Dobmeier/Panzer und Häring/Schauder; sie verloren keine Begegnung. Auch Mannschaftsführer Hans Gmyrek blieb im mittleren Paarkreuz ungeschlagen! Somit war der Mannschaft des TSV die Meisterschaft nicht zu nehmen.

Ein großer Dank auch an die Ersatzspieler für ihre Hilfe!

 

Mit der Spende eines gesamten Trikotsatzes unterstützte das Versicherungsbüro Hans Forster die erste Tischtennismannschaft des TSV Pressath. "Auf die sportlichen Leistungen können die Männer um Mannschaftsführer Benjamin Stark wirklich stolz sein", betonte der Spender. Er wolle das Team, das unangefochten die Meisterschaft in der Kreisliga gewonnen hat, für diesen Erfolg belohnen, meinte er. Mit nur einem Unentschieden während der gesamten Spielzeit erreichte man bei einem Satzverhältnis von 161:63 bei 17 Siegen ein Punktverhältnis von 35:1. Damit war der Aufstieg in die Bezirksliga geschafft. Ziel in der neuen Saison wird einzig und allein der Klassenerhalt sein, gab der Mannschaftsführer als Devise aus. Dafür soll auch das neue Outfit der Mannschaft sein. 

 

Aufstieg hoch drei

Pressath. (bjp) „Erntedank“ im Frühling: Für den TSV Pressath musste der Kalender heuer umgeschrieben werden. Gleich drei Aufstiege glückten dem Verein in den letzten Wochen, und das war auch für Bürgermeister Werner Walberer und den Stadtrat Grund zum Feiern – und dazu, drei Seiten im goldenen Sportbuch der Stadt für den Traditionsverein freizumachen.

 

Den Sprung zurück in die Kreisklasse schaffte das erste Fußball-Herrenteam – mit einem zweijährigen Anlauf, wie Walberer in seiner Laudatio zur Feierstunde im AWO-Heim bilanzierte. Schon in der Saison 2013/14 sei unter der Führung des neuen Spielertrainers Robert Schäffler „ein Ruck durch die Mannschaft gegangen“, wenngleich es zunächst nur „zum dritten Platz gereicht hatte“. Die Spielzeit 2014/15 sei dann wechselhaft verlaufen: Bis zur Winterpause hätten sich die Pressather zwar an die Tabellenspitze der A-Klasse West vorgekämpft, danach hätten allerdings „einige Schwächephasen“ die Hoffnung auf Kreisklassenehren erneut angefochten.

 

In trockenen Tüchern sei der Emporstieg erst nach dem „Endspielkrimi“ am 28. Mai gegen den ASV Neustadt/Waldnaab gewesen, wusste Werner Walberer: „Der TSV stellte die bessere Mannschaft, aber das entscheidende Tor wollte einfach nicht fallen. So mussten das Elfmeterschießen und die Nervenstärke von Torwart Max Weyh die Entscheidung bringen.“ Der Stadtchef sah in diesem Erfolg ein gutes Omen für ein Anknüpfen an eine rühmliche Vergangenheit: „Immerhin hat unser TSV lange Zeit in der Bezirks- und sogar Landesliga gespielt.“

 

Was für die Fußballer einstweilen nostalgische Erinnerung und Zukunftsmusik ist, hat die erste Herren-Tischtennismannschaft schon erreicht: Nach 17 Siegen und einem Unentschieden stehen die frischgebackenen Meister der ersten Kreisliga ab Herbst in der dritten Bezirksliga am „grünen Tisch“. Bürgermeister Walberer hob hervor, dass dies nicht zuletzt Patrick Pausch als „wahrscheinlich jüngstem Spieler“ der Mannschaftsgeschichte zu verdanken gewesen sei: „Das Team hatte ohne ihren Spitzenspieler Wolfgang Pausch auskommen müssen, doch dessen Sohn Patrick vertrat seinen Vater hervorragend, und so ist euch gelungen, was beim Saisonbeginn wohl niemand erwartet hatte.“

 

Als Kreisligameister beschlossen auch die A-Junioren der Fußball-Jugendfördergemeinschaft (JFG) Haidenaabtal die Spielzeit 2014/15 und gehen damit nach der Sommerpause als Bezirksoberligisten auf Torjagd. In der abgelaufenen Saison hatte die „Allianz“ aus U-19-Nachwuchsfußballern des TSV Pressath, des FC Dießfurt und des SC Schwarzenbach 20 von 23 Duellen gewonnen, eine Begegnung endete unentschieden. Walberers besonderer Dank galt Fritz Betzl, der nach fünf Jahren das Traineramt bei der von ihm mit aufgebauten JFG niederlegt. „Durch Kameradschaft und Trainingsfleiß habt ihr für euch, euren Verein und eure Stadt, die sich mit euch freut, diese sportlichen Meisterstücke abgeliefert“, fasste Werner Walberer sein Lob für die drei Aufsteigerteams zusammen.

 

Fußball: Fritz Betzl neuer Coach

Fritz Betzl wird neuer Trainer des Kreisklassen-Aufsteigers TSV Pressath und damit Nachfolger von Robert Schäffler. Er ist ein Urgewächs des TSV, spielte selbst in allen Jugendmannschaften und von 1979 bis 1983 in der Bezirksliga. Schließlich wechselte er zum SC Eschenbach, brachte sich dort als Spieler, Nachwuchstrainer und Vorstandsmitglied ein. 2000 erwarb er die Fußball-Lizenz in Oberhaching.

 

Von 2005 bis 2009 trainierte Betzl die A- und B-Jugend in Vilseck. Ab 2011 übernahm er die A- und B-Jugend der neu gegründeten JFG Haidenaabtal. Zahlreiche Aufstiege bei verschiedenen Vereinen zeugen von seiner guten Arbeit im Nachwuchsbereich. Nun sucht er eine neue Herausforderung im Seniorenbereich.

Sein Ziel ist es, in Pressath die Mannschaft so zu formen, um den Klassenerhalt in der Kreisklasse zu sichern. Junge Spieler sollen in das Team eingebaut werden. Folgende Vorbereitungsspiele wurden vereinbart: 28. Juni in Schlicht, am 5. Juli daheim gegen SV Floß (15 Uhr), am 12. Juli Teilnahme am VG-Turnier in Trabitz, am 18. und 19. Juli zwei  Heimspiele gegen VfB Thanhausen (17 Uhr) und SV Weidenberg (15 Uhr). Eine Woche später beginnt die Saison.

 

Fußball: G-Jugend bekommt neue Trikots

Jahreshauptversammlung

TSV Pressath wieder obenauf - Sportlich und finanziell alles in Ordnung

Pressath. (is) Beim TSV Pressath ist wieder Ruhe eingekehrt. Sowohl im sportlichen wie auch auf Vereinsebene ist alles in „trockenen“ Tüchern. 


Am Tag nach dem Aufstieg der ersten Fußballmannschaft lief auch für die Vorstandschaft in der Jahreshauptversammlung alles wie am Schnürchen. 


Angesichts der Entwicklung des TSV in der jüngsten Vergangenheit sprachen die Mitglieder am Freitag dem Vorstand wieder das Vertrauen aus. Josef Sirtl bleibt weiterhin erster Vorsitzender, seine Stellvertreterin Gerlinde Reichl. Ihre Posten behalten zudem Schatzmeister Reiner Sirtl und Schriftführer Josef Bösl sowie die Kassenprüfer Martin Schmidt und Wolfgang Pausch. 

 

Man sah Vorsitzenden Josef Sirtl den Stolz an, als er die Versammlung eröffnete, denn einen Tag zuvor hatte die erste Fußballmannschaft in einem Ausscheidungsspiel den Aufstieg in die Kreisklasse perfekt gemacht.  „Wir können stolz sein auf unsere Fußballer die über sich hinaus gewachsen sind“ freute sich der Vereinsboss. 
Sein besonderer Willkommensgruß galt den Ehrenmitgliedern Lilo Lips, Heinz Schupfner, Albert Butscher, Josef Wittmann, Wolfgang Graser und Alfons Walberer. 
Nach einer Gedenkminute für die im Berichtszeitraum verstorbenen Mitgliedern Hans Huber, Josef Pfleger, Albrecht Baier, Stadtpfarrer Ludwig Bock und Ludwig Küspert überbrachte 3.Bürgermeister Wolfgang Graser die Grüße der Stadt. Er freute sich, dass wieder Ruhe in den Verein eingekehrt ist. Die Vorstandschaft sei ein Garant für diesen Zusammenhalt und die geleistete Arbeit, betonte er. 


In seinem Rechenschaftsbericht ging dann Josef Sirtl auf das Vereinsgeschehen in den vergangenen 12 Monaten ein. So seien das Oktoberfest und das Starkbierfest wieder große Erfolge gewesen. In diesem Zusammenhang richtete er Dankesworte an all die freiwilligen Helferinnen und Helfer die beim Auf- und Abbau, im Ausschank, beim Essenverkauf oder in anderer Weise mitgeholfen haben. Namentlich nannte er die Organisatoren Gerlinde Reichl, Wunibald Heinl, Franz Ficker und Werner Lustig. 
Erfreut zeigte er sich, dass in den kommenden Wochen der renovierte Trainingsplatz in Betrieb genommen werden kann. 
Mehr als zufrieden zeigte er sich auch über die in Angriff genommenen Arbeiten bei der Sanierung des Sportheimes. „Die Darlehensverträge sind unterschrieben und der im vergangenen Jahr angeregte Wirtschaftsplan ist aufgestellt“ meinte er im Hinblick auf die Rückzahlung der Darlehen in den nächsten Jahren. Mit der Erneuerung des Daches konnte der erste Schritt angeschlossen werden und nun sollen die Heizung und die sanitären Anlagen in Angriff genommen werden, betonte er. 
Zur Zeit habe der TSV Pressath 608 Mitglieder, gab Sirtl bekannt. Aufgabe für die Zukunft sei es, neue Mitglieder zu gewinnen und vor allem Kinder und Jugendliche wieder für den Sport zu begeistern. Vor allem für die Nachwuchsmannschaften von der G- bis zur E-Jugend würden Trainer und Betreuer gesucht, unterstrich er. Informationen über den Ablauf des Trainings- und Spielbetriebs könnten bei Norbert Böhm und Uwe Hautmann eingeholt werden, gab er bekannt. 
Stolz zeigte sich Sirtl, dass für den TSV Pressath mit Konstantin Scharf, Norbert Ferstl und Wolfgang Maier drei Fußballschiedsrichter tätig sind. „Spitzenmann“ dabei ist Konstantin Scharf, der bis zur Bayernliga Spiele leiten darf. 
Mit dem Dank an die Sponsoren die den Vereins unterstützt haben, an die Sportheimpächter Heidi und Werner Emmerich und an die Mitglieder der Vorstandschaft endeten die Ausführungen des Vorsitzenden. Dabei vergaß er auch die Trainer, Betreuer, Spartenleiter und die Aktiven nicht, ohne die ein derartiger Verein wie der TSV Pressath nicht existieren könnte.

 
Mit großem Interesse wurden nach dem Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden auch die Ausführungen des Schatzmeisters Reiner Sirtl verfolgt. Er ging auf die Abrechnung im vergangenen Jahr ein und betonte, dass trotz großer Investitionen im Bereich des Sportplatzunterhalts und der Sportheimsanierung „schwarze“ Zahlen geschrieben werden konnten. „Wir sind in Bezug auf die Verwirklichung des Wirtschaftsplanes bis zum Jahr 2018 auf einen sehr guten Weg“ unterstrich Reiner Sirtl. Dabei spiele auch das gute Image das vom Sportheim ausgehe eine wesentliche Rolle, meinte er. 
Martin Schmidt betonte für die Kassenprüfer dass „sich die vorgelegten Zahlen nicht schlecht lesen“. Er bescheinigte dem Kassier gute Arbeit und Sachverstand. 
Die von ihm beantragte Entlastung des Kassiers und der gesamten Vorstandschaft wurde einstimmig angenommen.

 

Die von Altbürgermeister Anton Gareis geleitete Wahl der Führungsmannschaft des TSV Pressath hatte folgendes Ergebnis: 

 

Josef Sirtl (1. Vors), Gerlinde Reichl (2.Vors), Reiner Sirtl (Schatzmeister), Josef Bösl (Schriftführer) 
Kassenprüfer: Martin Schmidt und Wolfgang Pausch
Platzkassiere:  Josef Weigl, Karlheinz Walberer
Abteilungsleiter Fußball: Josef Sirtl
Jugendabteilung: Josef Sirtl, Norbert Böhm und Uwe Hautmann
Jugend Abteilung JFG Haidenaabtal: Alfons Walberer 
Sparte Tischtennis: Benjamin Stark, Johanna Mohr, Marvin Schauder
Sparte Tennis: Ludwig Gradl, Gottfried Kraus
Sparte Damengymnastik: Inge Schmidt
Sparte Fitness: Anita Floth, Irene Emmerich
Sparte Nordic Walking: Wolfgang Graser, Max Pfleger
Bauausschuss: Wunibald Heinl, Josef Sirtl, Gerlinde Reichl, Josef Bösl, Werner Lustig, Reinhard Reindl, Heinz Schupfner, Harald Wöhrl, Otto Löb, Ludwig Gradl
Ehrenamtsbeauftragter: Franz Ficker
Mitgliederverwaltung: Stefan Plössner
Sportheimverwalter: Werner Lustig
Werbeausschuss: Gerhard Severin, Uwe Hautmann

 

Aktive und erfolgreiche Abteilungen beim TSV Pressath

Nach der finanziellen Sicherheit kehrt auch der sportliche Erfolg zum TSV Pressath zurück.

 

Die Jahreshauptversammlung stand ganz im Zeichen des Kreisklassen-Aufstiegs der Fußballer. Aber  auch die anderen Abteilungen waren erfolgreich. 

 

Pressath. (is) Sportlich wie finanziell steht der TSV Pressath wieder auf gesunden Beinen. Bei der Jahreshauptversammlung am Freitagabend im Sportzentrum an der Wollauer Straße herrschte bei den Mitgliedern eitel Sonnenschein. Die bisherige Vorstandschaft wurde bestätigt und die einzelnen Abteilungen konnten erfolgreiche Bilanzen vorweisen. 


Höhepunkt war, so Fußballabteilungsleiter Josef Sirtl,  natürlich der Erfolg der ersten Fußballmannschaft. Diese hatte am Tag vorher in einem spannenden Entscheidungsspiel den ASV Neustadt/WN bezwungen und durch diesen Sieg den Aufstieg in die Kreisliga erreicht. Held des erfolgreichen Abends war Torwart Max Weyh, der im Elfmeterschießen gleich zwei Strafstöße abwehren konnte. In den Jubel mischte sich aber auch ein  kleiner Wermutstropfen denn Spielertrainer Robert Schäffler wechselt zum Nachbarverein nach Tremmersdort. Sirtl danke dem scheidenen Coach für die hervorragende Arbeit in den vergangenen Jahren. Er gab bekannt, dass mit Fritz Betzl aus Eschenbach bereits ein Nachfolger gefunden worden ist, der in der kommenden Woche offiziell vorgestellt wird. 

Kurz ging Sirtl auch auf die zweite Mannschaft ein, die sich in der B Klasse achtbar geschlagen hat. Mit mehr Trainingsfleiß hätte aber sicherlich ein besseres Ergebnis erzielt werden können, meinte Sirtl. 


Positiv äußerte sich Uwe Hautmann über die Nachwuchsmannschaften des TSV Pressath. Die Kleinsten die in der G-Jugend spielen werden von Norbert Böhm, Stefan Plößner, Uli Dünzl und Wolfgang Speck betreut und trainiert. In dieser Klasse werden nur Freundschaftsspiele ausgetragen und Turniere gespielt. 
Erfreulich die Anzahl der Kinder die in der F-Jugend spielen. Die 20 jungen Kicker stehen unter der Obhut von Daniel Kneidl, Markus Kneidl und Richard Weinhold. Als Kritisch bezeichnete Hautmann die Einführung der sogenannten „Fair Play Liga“ vor allem weil keine Tabelle mehr ausgespielt wird. 
Die F 1 Mannschaft konnte im vergangenen Jahr alle Spiele siegreich gestalten, während die F2 „Lehrgeld“ zahlen musste und bisher nur eine Begegnung gewann. Die E-Jugend, betreut von Nacice Song, Dominik Dörner und Michael Pfleger hat im vergangenen Herbst von 7 Spielen fünf gewonnen. In der zur Zeit laufenden Punktrunde wurden von 5 Spielen drei gewonnen was im Moment den zweiten Tabellenplatz gedeutet. 
Auf die Zukunft eingehend gab Hautmann bekannt, dass nach der Teilnahme an verschiedenen Turnieren im Juli wieder ein Abschlussfest mit Übernachtung stattfinden wird. Im August findet dann wieder ein Fußballcamp statt, dass zusammen mit der Hans Dorfner Fußballschule abgehalten wird. 
„Auch wenn der TSV im Bereich der Jugend gut aufgestellt ist, darf in der Nachwuchsförderung nicht nachgelassen werden“ betonte Hautmann. Vor allem sollte im kommenden Jahr über das Ausrichten eines Nachwuchsturniers nachgedacht werden. 


Alfons Walberer, Leiter der JFG Haidenaabtal freute sich, dass nicht nur die erste Fußballmannschaft des TSV Pressath aufgestiegen ist, sondern auch das A-Jugend Team der JFG. Nach einer wirklich „Superleistung“ konnte der Aufstieg in die Bezirksoberliga Oberpfalz erreicht werden, gab er bekannt. Außerdem so Walberer habe sich der Spielgemeinschaft auch der SV Grafenwöhr angeschlossen wodurch nun 10 Mannschaft der JFG im Spielbetrieb stehen. 


Über Erfolge konnte auch Tischtennischef Benjamin Stark berichten. So haben sich die Mädchen in der 2. Bezirksliga sehr gut geschlagen und einen guten vierten Platz belegt. Die erste Herrenmannschaft erspielte sich souverän den Meistertitel in der Kreisliga und stieg dadurch in die 3. Bezirksliga auf. Außerdem war das Team im Kreispokal erfolgreich. 
Erfreut zeigte sich Stark über die vorbildliche Nachwuchsarbeit die jeden Freitag beim „Bambinitraining“ betrieben wird. Circa 15 Kinder zwischen 8 und 12 Jahren sind immer dabei die von Marvin Schauder, Martin Baier, Bernhard Dobmeier und Wolfgang Pfleger betreut werden. 


Seit 10 Jahren besteht die Abteilung „Nordic Walking“ gab Wolfgang Graser bekannt. Die Betreuer Birgit Weinhold, Erwin Rodler, Reiner Kirschner, Max Pfleger und er sind seit dieser Zeit dabei. Auch wenn der Zulauf nicht mehr so wie früher ist kann man sich auf den bisherigen Stamm verlassen, freute sich Graser. Neben den wöchentlichen Übungsstunden kommt die Geselligkeit nicht zu kurz. Wirtshaustouren vom Herbst bis zum Frühjahr, eine Fahrt ins Blaue und die Teilnahme an Veranstaltungen von anderen Vereinen lockern das Jahresprogramm auf. Trainiert wird jeden Mittwoch und Freitag um 18.30 Uhr beim Sportheim.


Wunibald Heinl, Leiter des Bauausschusses, ging im Detail auf die durchgeführten und anstehenden Arbeiten im Sportzentrum ein. „In Bezug auf die Gestaltung des Trainingsplatzes sind wir auf einem guten Weg“, freute er sich. In der neuen Saison soll das erneuerte Spielfeld genutzt werden. Abgeschlossen ist der erste Bauabschnitt der Sportheimsanierung. Auf dem gesamten Gebäude wurde eine neue Dacheindeckung verlegt. Diese Arbeiten wurden innerhalb weniger Wochen in Eigenleistung der Mitglieder erledigt. Unter der fachlichen Anleitung von Hans Fritsch und Xaver Krauthahn waren immer genügend Helfer aus den verschiedenen Sportabteilungen vor Ort und erledigten die notwendigen Arbeiten. 
Lob sprach Heinl auch der Tennisabteilung und besonders dem Leiter Ludwig Gradl aus, der sich vorbildlich für die Errichtung eines Mehrzweckgebäudes auf dem Tennisplatz eingesetzt hat. 

 

JFG: Die A-Jugend feiert die Kreisliga-Meisterschaft

(fs) Am neunten Spieltag übernahm die A-Jugend der JFG Haidenaabtal die Tabellenführung in der Kreisliga. Bis zuletzt gab sie das Team um Fritz Betzl und den Betreuern Reinhart Wiesent und Ruth Seitz nicht mehr ab. Mit der Meisterschafft ist für die A-Jugend der Aufstieg in die Bezirksoberliga verbunden. In 22 Spielen hat die Elf 20 Siege und ein Unentschieden geholt bei einer Niederlage - die Kreisliga-Bilanz der U19-Junioren ist beeindruckend. Bei einem Torverhältnis von 79:25 stehen 58 Punkte zu Buche. Nach der letzten Partie gegen Vohenstrauß feierten die Spieler ihren Erfolg. Zur Belohnung gab es für die Truppe in den Pfingstferien eine Woche Mallorca.

 

Für die JFG Haidenaabtal sind Meisterschaft und Aufstieg der wohl größte Erfolg in der Vereinsgeschichte. Vor fünf Jahren schlossen der TSV Pressath, der FC Dießfurt und der SC Schwarzenbach sich zur JFG zusammen.

 

Die erste Fußballmannschaft steigt durch einen 5:3-Sieg nach Elfmeterschießen gegen den ASV Neustadt/WN in die Kreisklasse auf! Herzlichen Glückwunsch!

(ang) Vor einer Kulisse, die an alte Bezirksoberligaderbys zwischen den beiden Kontrahenten erinnerte, verließen die Pressather glücklich, aber insgesamt auch verdient die Reuther Sportanlage in Richtung Kreisklasse.

 

Der ASV Neustadt muss nun seine nächste Chance gegen SF Ursulapoppenricht nutzen. Von Beginn weg entwickelte sich sehr zur Freude der Zuschauer eine temperamentvolle und abwechslungsreiche Partie, in der beide Teams voll auf Offensive setzten. Neustadt erwischte den besseren Start, bevor die Pressather zunehmend stärker wurden und folglich verdient zur Halbzeit mit 2:1 führten. Auch nach dem Wechsel dominierten sie, bis nach einer Verkettung von unglücklichen Abwehrfehlern die Kreisstädter zum Ausgleich kamen und diese anschließend sogar kurzzeitig das Ruder übernahmen. Hochkarätige Chancen gab es weiter hüben wie drüben. Nachdem die Schlussphase mehr von Zufallsprodukten geprägt war, gaben beide Mannschaften in der Verlängerung nochmals Vollgas, wobei Pressath eigentlich die Entscheidung mehrfach auf dem Fuß hatte. Fabian Waldmann traf nur den Pfosten (115.) und Christian Floths 20-Meter-Granate parierte Neustadts Keeper Dieter Schwabbauer sensationell.

 

Dafür hatte er im Elfmeterschießen gegen Matthias Rauch, Michael Schmid und Tobias Götz das Nachsehen, während Pressaths Schlussmann Maximillian Weyh gleich die ersten beiden Versuche von Valentin Gert und Andreas Hock parierte. Der ASV-Hoffnungsschimmer nach dem Treffer von Fabian Regn, verwandelte sich nach Alexander Mosins Fehlversuch in grenzenlosen Pressather Jubel.

 

Schiedsrichter Christoph Busch hatte mit seinem Gespann die zwar kampfbetonte aber insgesamt recht faire Begegnung souverän im Griff. 

 

Lilo Lips wird zum Ehrenmitglied ernannt

Bild von links: Werner Lustig, 2. Vors. Gerlinde Reichl, Ehrenmitglied Lilo Lips, 1. Vors. Josef Sirtl, Franz Ficker

 

(ffz) In seiner Begrüßung betonte 1. Vorstand Josef Sirtl, dass die Vorstandschaft des TSV Pressath einstimmig beschloss,  Lilo Lips anlässlich ihres 75 Geburtstages zum Ehrenmitglied zu ernennen. Damit ist sie die erste Frau, die diese Ehrung im Verein erhielt.

Gleich zwei Laudoren ließen ihre Arbeit für den TSV Revue passieren. Zunächst würdigte Franz Ficker die Arbeit im fußballerischen Bereich. Als Spieler der damaligen 1. Jugend 1971, als Bodo Lips mit der Jugendarbeit begann oder später in der von ihm gegründeten Pokalelf, wusste er die Arbeit von Frau Lips zu schätzen.

„Ohne Lilo kein Bodo“, begann er seine Dankesworte. „Du warst es, die Bodo den Rücken freihielt, ihn unterstützte, beruhigte, manchen wichtigen Ratschlag gab. Nur so schaffte er es, die vielen Fahrten durchzuführen, sei es nach Ungarn, die damalige Tschechoslowakei oder Österreich oder bei Turnieren zu helfen. Bei Radtouren musstest du die Strecke mit abfahren, Plattenparties mit organisieren. Oft warst du der Seelendoktor, der zuhören konnte.

Werner Lustig, seit Jahren aktiv in der Tischtennisabteilung, erinnerte in seiner Laudatio an ihre 12-jährige Tätigkeit als Leiterin der TT-Mädchen u. TT-Damen. Lilo Lips übernahm 1974 das Training. Sie verstand es, die jungen Mädchen für den TT-Sport zu begeistern. Unter ihrer Leitung waren 3 Mädchen- und 2 Damenmannschaften im Einsatz. Viele Stadtmeisterschaften, Aufstiege von der Kreisliga bis in die Oberpfalzliga, dreimaliger Gewinn des Oberpfalzpokals gab es unter ihrer Regie. Dazu wurde man Bayerischer Vizemeister  beim TT-Bayernpokal in 1983 in Kornburg. Ihre Spielerin  Annegret Suttner wurde im 1980 Bayer. Vizemeisterin im Doppel.

Für Ihre Leistungen für den Tischtennissport wurde Lilo Lips durch den BLSVmit der Verdienstnadel in Bronze geehrt.

Lilo Lips war auch im Festausschuss des TSV. Sie übernahm die Organisation der Festdamen beim TSV-Sportfest 60 Jahre TSV.

Lustig erinnerte auch an die gemeinsamen schönen Stunden wie den Ausflug nach Ödpielmannsberg, Fichtelsee, Ritteressen in Warmensteinach, div. Grillfeste in Schwand.

Noch heute ist Lilo ein gern gesehener Gast bei der alljährlichen Jahresabschlussfeier der TT-Abteilung.

Alle Redner wünschten ihr alles Gute, vor allem Gesundheit und noch viele sonnige Tage.

 

Dachsanierung am Sportheim abgeschlossen

Bild: Einige Helfer kurz vor der Fertigstellung des Daches. Besonderes Lob erhielt Youngster Julian Gradl (2. v. links), der bei fast allen Arbeitseinsätzen dabei war.


(ffz) Im Zuge der Sanierung des Sportheimes des TSV Pressath konnte der 1. Bauabschnitt mit dem Austausch der Dacheindeckung abgeschlossen werden. Erfreut zeigten sich die Verantwortlichen des TSV um 1. Vorstand Josef Sirtl und Leiter des Bauausschusses Wunibald Heinl, dass bis auf die Gerüststellung sämtliche Arbeiten, vom Abnehmen der Wellplatten bis zum Aufbringen der Sandwich-PU-Platten in wenigen Wochen in Eigenleistung durchgeführt wurden.  Unter der fachlichen Anleitung von Hans Fritsch und Xaver Krauthahn waren immer genügend Helfer aus den  einzelnen Sportabteilungen vor Ort und erledigten die notwendigen Arbeiten. Mit der Erneuerung der nicht mehr dichten und zeitgemäßen Dacheindeckung wurde nicht nur ein Problem behoben, sondern es wurde auch in Bezug auf die Energieeinsparverordnung ein Zeichen gesetzt. Mit der 150 mm dicken Dachdämmung der Sandwich-PU-Platten erfolgte der 1. Schritt. Ein weiterer steht demnächst mit der Erneuerung der Heizungsanlage an. Beim 2. Bauabschnitt Heizungs- und Sanitärerneuerung ist natürlich wieder Eigenleistung angesagt. Die Vorstandschaft und der Bauausschuss bitten schon heute wieder um tatkräftige Unterstützung, gleichzeitig möchten sie sich auf diesem Wege recht herzlich für das bisher Geleistete bedanken.  

 

Nordic Walking: Erst Sport und Natur genießen, dann Frühstück vom Feinsten

In aller Früh aufstehen, sich sportlich betätigen und dann ein wunderbares Frühstück genießen. Diese Möglichkeit hatte die Nordic-Walking-Abteilung des TSV Pressath mit dem „Frühstücks-Walking“ angeboten und 34 Sportler nahmen dieses Angebot an. Sie trafen sich um 6.30 Uhr in Dießfurt und genossen, bei schönstem Wetter, 90 Minuten lang das Erwachen der Natur in den Wäldern rund um Dießfurt. Ziel danach war das Sportheim des dortigen FC. Hier hatte das Team von Siegbert Brüderer ein Frühstücksbuffet vom Feinsten aufgebaut. Die teilnehmenden Walker konnten hier die beim Sport verlorene Energie wieder auftanken. Abteilungsleiter Wolfgang Graser war sehr erfreut, dass auch wieder die Walker des SV Grafenwöhr anwesend waren. Sie gehören mittlerweile zu den Stammgästen dieser Veranstaltung. 

 

...weitere Bilder zur Dachsanierung am Sportheim

Dachsanierung am Sportheim

(ffz) Das Sportheim des TSV Pressath in der Wollauer Straße ist in die Jahre gekommen. Gebaut wurde es in den 70er Jahren. Die Vorstandschaft um Josef Sirtl entschied, das marode Dach zu erneuern. Letzten Freitag und Samstag wurde nun in Eigenregie unter Leitung von Bauausschussvorsitzenden Wunibald Heinl die fast 800 Quadratmeter Faserzementwellplatten abgetragen und in 26 Säcke vorschriftsmäßig verpackt. Das Material wird nun durch eine Entsorgungsfirma abgeholt und in Steinmühle entsorgt. Die Neueindeckung wird in den nächsten 2 Wochen mit Sandwich-PU-Platten, Dämmstoffdicke 150 mm erfolgen. Mit einer Brotzeit bedankte sich der Verein bei den vielen Helfern.

 

Alfons Walberer zum neuen Ehrenmitglied ernannt

Bild: 1. Vorstand Josef Sirtl, Alfons Walberer, Angelika Walberer, Schatzmeister Reiner Sirtl, 2. Vorsitzende Gerlinde Reichl, Ehrenamtsbeauftragter Franz Ficker, Bauausschussvorsitzender Wunibald Heinl

 

(ffz) Mit Hans Lehner wurde 1962 das 1. Ehrenmitglied des TSV Pressath durch den damaligen 1. Vorstand Josef Plößner ernannt. Letzten Montag gratulierte der jetzige Vorsitzender Josef Sirtl Alfons Walberer zum neuen Ehrenmitglied des Vereins. Zu seinem 60. Geburtstag würdigte man ihn mit einstimmigen Beschlusses der Vorstandschaft. Der Dank Sirtls galt nicht nur ihm, sondern auch seiner Frau Angelika mit einem Blumenstrauß.

Die Laudatio hielt Ehrenamtsbeauftragter Franz Ficker. Walberer war noch keine 18, als er zusammen mit ihm die C-Jugend trainierte. Über die B und A-Jugend, mit denen er auch in die damalige Bezirksliga aufstieg, kam er 1984 zu den Jüngsten im Verein. Acht Jahre später ernannte ihn der damalige Verantwortliche Wunibald Heinl zum Ehrentrainer der F-Jugend.

In der 1987 von Bodo Lips gegründeten Pokalelf gehörte Alfons Walberer mit zum Führungsteam.

Als man 2002 einen Verantwortlichen für die Reservemannschaft brauchte, übernahm er auch diesen Posten. Mit der Mannschaft stieg er zwei Mal auf bis in die Kreisklasse.

Im Förderverein des TSV ist er seit 1998 in der Vorstandschaft als Beisitzer tätig.

In der neu gegründeten JFG Haidenaabtal wurde er 2009 als 2. Vorsitzender gewählt, ab 2013 übernahm er den Vorsitz. Bei jedem Turnier ist er ein unverzichtbarer Helfer.

Als aktiver Fußballer war „Waldi“ von den Jugendmannschaften bis zu den Alten Herrn für den TSV im Einsatz. Natürlich war er immer bereit bei Festen mit auszuschenken, zu grillen oder anderweitig zu helfen.

Der TSV Pressath will baldmöglichst wieder eine Alte Herren Mannschaft ins Leben rufen. Walberer erklärte sich spontan bereit, die Betreuung zu übernehmen.

Natürlich ehrte ihn der Verein: Er erhielt 1983 das Verbandsehrenzeichen (Jugend) in Bronze, 1987 in Silber und 1992 in Gold. 2002 erhielt er das Goldene Lobeerblatt des TSV, 2013 den DFB Sonderpreis. Auf den 14. März 2015 ist nun seine Urkunde als Ehrenmitglied datiert.

 

Bilder vom Starkbierfest

Nordic Walking: Jubiläumsabend der besonderen Art

10 Jahre Nordic-Walking-Abteilung beim TSV Pressath, das ist schon ein Grund zum Feiern, dachten viele Anhänger dieser Sportart und besuchten den Jubiläumsabend im Sportheim. Dort konnte Abteilungsleiter Wolfgang Graser neben den Aktiven auch die Vertreter der Vorstandschaft mit dem 1. Vorsitzenden Josef Sirtl begrüßen. Als ganz besonderen Gast begrüßte er auch noch Sparkassendirektor i.R. Joachim Sertl. Bei den zehn durchgeführten Nordic-Walking-Events hatte dieser immer, ohne zu zögern, die Schirmherrschaft übernommen. Als Dank hierfür wurde ihm ein kleines Erinnerungsgeschenk überreicht. Vorsitzender Sirtl gratulierte der Abteilung zum Jubiläum und bezeichnete sie als Aushängeschild des Vereins. Sie verursacht keine Kosten und sorgt immer wieder für neue Mitglieder. Auch bei Arbeitseinsätzen für den Verein sind die Walker sehr aktiv. Vor dem Essen mussten alle Besucher ein Jubiläumsrätsel lösen, das schon viel Fachwissen verlangte. Siegerin war hier Roswitha Kraus mit 13 von 19 möglichen Punkten, gefolgt von Thomas Busch, Lisa Klimek und Gerlinde Reichl. Die Gewinner konnten sich über von den Trainern gesponserte Geld- und Sachpreise freuen. Abteilungsleiter Graser lies mit einer Power-Point-Präsentation die Zeit seit Gründung noch einmal Revue passieren. Anhand der ausgewählten Bilder kam hier das Lachen nicht zu kurz. Zum Schluss bedankte er sich im Namen aller Trainer bei den Sportlern für die immer kameradschaftliche Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren und hoffte, dass der überragende Trainingsfleiß auch in Zukunft so anhält. Überrascht hatte dann noch Marianne Wittmann mit einer Tombola, bei der jeder Besucher einen Preis gewann. Bei der Übergabe der oft recht originellen Gewinne gab es viel zum Schmunzeln. Fazit der Jubiläumsfeier: Ein recht gelungener lustiger Abend bei einer mehr als intakten Nordic-Walking-Abteilung.

 

Förderkreis: Traditioneller Dreikönigspreisschafkopf

Bild v. li.: Rita Brunner, Peter Strohbach, Hans Pfleger, Ludwig Spitaler jun., Ludwig Schiener

 

(ffz) Die Vorsitzende des Fördervereins des TSV Pressath, Rita Brunner, zeigte sich sehr erfreut, 120 Kartenfreunde, darunter 10 Damen, beim traditionellen Dreikönigspreisschafkopf im Sportzentrum begrüßen zu können. Gezählt wurden Plus- und Minuspunkte, es gab keinen Wenz, Geier oder Du. Bis aus dem Räumen Amberg, Forchheim, Regensburg und Schwandorf waren Kartenfreunde da. Ihr Dank galt neben allen Helfern vor allem den Geld- und Sachspendern. Uwe Hautmann war für die schnelle Auszählung verantwortlich. Über die Hälfte der Teilnehmer konnte nach knapp vier Stunden einen Gewinn mit nach Hause nehmen.

Rita Brunner gratulierte Hans Pfleger mit 105 Punkten zum Sieg (300€), er war auch zur Halbzeit vorne. Ihm folgten Ludwig Spitaler jun. (80 P., 200€) und Peter Strohbach (74 P., 100€). Der Viertplatzierte (68 P.), Ludwig Schiener, entschied sich für einen Verzehrgutschein. Je 67 Punkte schafften Erich Riedel und Werner Jahn.